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Lehrstuhl Tragkonstruktionen

Forschung

 

Erdbebenresistentes Bauen

Erdbebenresistentes Bauen ist ein Forschungsschwerpunkt am Lehrstuhl seit nunmehr fünfzehn Jahren. Erdbeben stellen für Tragkonstruktionen eine besondere Herausforderung dar, indem sie die Bauwerksmassen in beschleunigte Bewegungen versetzen und mit den daraus resultierenden Kraftwirkungen das Aussteifungssystem stark in Anspruch nehmen. Neben der realistischen Einschätzung dieser Einwirkungen werden auch bauwerksabhängig besondere Strategien erforderlich, um das Widerstandsverhalten zu steuern. Die Forschungstätigkeit konzentriert sich auf Untersuchungen des Trag- und Verformungsverhaltens von Mauerwerksbauten, die in deutschen und mitteleuropäischen Erdbebengebieten weit verbreitet sind. Mit dem Ziel, die Berechnungs- und Bemessungsgrundlagen für diese Bauwerke weiter zu entwickeln, wurden am Lehrstuhl internationale und nationale Forschungsvorhaben (DGfM, AiF) durchgeführt und ihre Ergebnisse veröffentlicht. Die an geschosshohen Mauerwerkswänden unter zyklischer Belastung durchgeführten Erdbebensimulationsversuche bilden eine breite Daten- und Anschauungsbasis für das Trag- und Widerstandsverhalten der heute üblichen Mauerwerksarten. Teilweise wurde mit konstruktiven Maßnahmen wie Bewehrung oder Vorspannung die Tragfähigkeit und Duktilität verbessert. Zurzeit konzentrieren sich die Untersuchungen auf Verstärkungs- und Ertüchtigungsmethoden für aussteifende Mauerwerkswände. Die experimentellen Untersuchungen werden durch eine Weiterentwicklung der rechnerischen Modellierung (FEM, Bemessungsmodelle etc.) begleitet. Ziel der Untersuchungen ist es, mit experimentell verifizierten ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen die Erdbebensicherheit der Mauerwerksbauten realistisch zu beurteilen und durch gezielte Maßnahmen zu erhöhen.

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Dortmunder Wandversuche: Versuchsbilder - Versuchsergebnisse - numerische Simulation
Leichtbaukonstruktionen

Im Forschungsgebiet Leichtbaukonstruktionen werden z. B. hybride Konstruktionen (Glas – Stahl), Verbundkonstruktionen (Alu, Kunststoffkern), Schilder aus Aluminiumbauteilen experimentell untersucht und rechnerisch modelliert.

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Dauerhafte Konstruktionen

Neue Ansätze für eine nachhaltige Gebäudeplanung bilden einen weiteren neuen Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls.

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Studierende

An allen Forschungsaktivitäten werden Studierende direkt beteiligt. Sie erlernen die experimentellen Methoden, die rechnerische Modellierung von Konstruktionen und Bauteilen mit besonderen Eigenschaften und lernen vor allem, dass Modell und Experiment sich ergänzen sollten.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.

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